Resümee des 9. Norddeutschen Wohn-Pflege-Tag vom 21.10.2021

Schlaglichter von Antje Holst – Gesamtmoderatorin

  • Egal, ob im städtischen Umfeld oder auf dem Land, wir müssen das Soziale in die Quartiersentwicklung einbringen, nicht nur in Beteiligungsprozessen, sondern auch bei der Gestaltung und bei konkreten Entscheidungen.
  • Um die Senioren wieder als „Zentralisationspunkt“ von Pflege zu verstehen, müssen wir leistungsrechtliche Barrieren überwinden und die Pflege wieder mehr vor Ort stattfinden lassen.
    Mobilität im Quartier meint nicht nur (aber auch) das Fehlen von Barrieren, sondern schafft ein soziales Miteinander und eine nachbarschaftliche Gemeinschaft.
  • In einem positiven Verständnis des Alters und der Älteren macht der Mix aus Digitalem und Präsenz die gute und erfolgreiche Quartiersarbeit aus.
  • Auf der Grundlage des Bielefelder Modells entsteht durch die Kooperation von Wohnungsunternehmen und Pflege(diensten) eine lebendige Nachbarschaft.
  • Das vielfältige Engagement der Freiwillig Engagierten stärkt das Gemeinwesen nicht nur für, sondern auch mit älteren Menschen und dies nicht im Sinne eines „Amtes“, sondern aus einem freien und fröhlichen Gestaltungswunsch heraus.
  • Durch die interkulturelle Vernetzung Hand in Hand mit Vertrauenspersonen (El Ele) wird das Thema Demenz enttabuisiert und damit ein Bewusstsein für Menschen mit Demenz geschaffen und der Zugang zu Unterstützung und Hilfe bereitet.

pdfTagungsflyer

Dokumentation des Fachtages

 

pdfWohn- und Versorgungsvielfalt in Stadt und Land: Nahräumlichkeit als Prinzip
Prof. Dr. Marcus Menzl, Technische Hochschule Lübeck

pdfGelingende Rahmenbedingungen für eine Pflegewelt ohne Barrieren: Pflege findet vor Ort statt
Nadine-Michèle Szepan, AOK-Bundesverband

FORUM 1 Mobilität ermöglicht Teilhabe

pdfMobilität für Alle - mehr Selbstbestimmung im Alltag
Sylvia Pille-Steppat und Joachim Becker, Kompetenzzentrum für ein barrierefreies Hamburg

pdfMitfahrgelegenheit mit dem Dörpsmobil
Timo Wiemann, Dörpsmobil SH - Koordinierungsstelle Kiel

pdfGemeinsam Mobilität gestalten in Mitte Altona
Lea Gies, Q8 altona - Quartiere bewegen, Hamburg

FORUM 2 Soziale Verantwortung gemeinsam tragen

pdfÄlterwerden vor Ort - Ansatzpunkte der quartiersbezogenen Seniorenarbeit
Kai Kühne, maxingpact gGmbH, Hamburg

pdfAutonomes ambulantes Pflegeteam - Mehr Freiheit, mehr Verantwortung!?
Horst Michaelis, Stiftung Mensch, Meldorf

pdfLeNa - Lebendige Nachbarschaft: Versorgung im Quartier gestalten
Maike Mahlstedt, Quartiersentwicklung - ProQuartier Hamburg, Gesellschaft für Sozialmanagement und Projekte mbH
Julia Hochfeld, alsterdorf assistenz ost gGmbH Hamburg

FORUM 3 Engagement stärkt alle

pdfVielfältiges Engagement – Starkes Gemeinwesen
Alexandra Ziegler, Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration, Hamburg

pdfEl Ele - Gemeinsam stark! Migration & Engagement
Gökhan Konca, Türkische Gemeinde Hamburg


 

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